Yoga & Kochen

Das Konzept des Pink Elephant Cooking funktoniert nicht ohne Yoga. Oft sagen Yogalehrer: “Wenn du nichts in deinem Leben verändern willst, fange nicht mit Yoga an.” Wir haben vor zehn Jahren angefangen und es hat sich viel geändert.

Der Yoga boomt. Kochen boomt. Gesunde Ernährung boomt. Und wir sind mittendrin. Wir ein Teil der Ashtangayoga-Szene. Boom hin oder her, wir fühlen uns in dieser Gemeinschaft wohl und am richtigen Fleck.

Und wir sehen den Bedarf und das Interesse an einer einfachen vegetarischen/veganen Küche mit regionalen Produkten und deren Zubereitung über den obligatorischen Grünkernbratling hinaus. Die Zutaten für die exotische Küche liegen bei uns direkt vor der Haustür.

Gekocht haben wir beide bereits lange bevor wir dem Yoga begegneten. Das bewusste Kochen und die Aufmerksamkeit für Ernährung kamen jedoch durch die Yogapraxis. Jeder, der schon mal mit einem Cordon Bleu und einer Portion Pommes rot/weiß auf die Yogamatte gegangen ist, wird wahrscheinlich nicht viel Positives darüber berichten können. Mit der regelmäßigen Yoga-Praxis spürt man, was einem gut tut und was nicht. Der Körper wird feinstofflicher und die natürliche Konsequenz davon ist, dass der Körper mit den Nahrungsmitteln, die man zu sich nimmt, anders umgeht und sie im besten Fall sogar besser verwertet.

Grundsätzlich ist gesunde Ernährung wichtig, ob Yoga oder nicht. Menschen, die eine dynamische Form der Yoga-Praxis wählen und sich vegetarisch ernähren müssen verstärkt auf einen ausgeglichenen Nährstoff- und Mineralien-Haushalt achten. Wir erleben, dass Leute, die regelmäßig Yoga üben, den Verzehr von Fleisch reduzieren und oft auf vegetarische oder vegane Ernährungsweise umschwenken. Warum das so ist, können wir nicht erklären. Sicherlich ist der Aspekt der Gewaltlosigkeit ein wichtiger Grund dafür. Viele Yogis berichten von diesem Prozess, der sich auch bei uns eingeschlichen hat.


Eine Frage des Stils

Unser Kochstil richtet sich nicht nach einer bestimmten Ernährungswissenschaft und ist auch nicht länderspezifisch. Wir haben Erfahrung mit Ayurvedischer Ernährung, Low Carb, Makrobiotik und den Küchen zahlreicher Länder und Kulturen wie Japan, Vietnam, Thailand und Indien gesammelt. Auch “Soulfood” ist uns bekannt und wir finden es gut. So hat sich mit der Zeit unser ganz persönlicher Stil entwickelt. Dabei sind wir nicht dogmatisch und lieben ein gutes Stück Käsekuchen mit einer Tasse Kaffee (schön mit der Hand gebrüht bitte). Nur eben nicht jeden Tag und schon gar nicht vor der Praxis.

Im den Alltag legen wir viel Wert auf ein ausgewogenes Verhältnis von Eiweiß, Kohlenhydraten und gesunden Fetten. Außerdem bevorzugen wir regionale Produkte, auch das prägt unseren Kochstil. Geniales Gemüse gibt es bei uns all year round! Kommt der Winter, verschwinden Tomaten und Gurken vom Speiseplan und Saisongemüse wie Pastinaken, Rotkohl, Kartoffeln bestimmen was auf den Tisch kommt. Dennoch bleiben in der Zubereitung “exotisch” und lieben es, scheinbar unkombinierbare Zutaten zu kombinieren. Denn wir lieben Gewürze! Koriander, Kreuzkümmel und Co. sind uns genauso wichtig wie scharfe Messer. Vielleicht sogar wichtiger.

Als Kreativlinge sind uns auch Farben wichtig. Das Essen soll natürlich in erster Linie nahrhaft sein, aber es soll auch Spaß machen. Buntes macht hungrig und bestenfalls lustig.

Das Thema “Bio” ist uns natürlich wichtig, aber wenn wir von einem regionalen Bauern, der nicht den Biostempel trägt, gute Ware bekommen und wir wissen, dass er niemanden vergiftet, bevorzugen wir den heimischen Apfel anstatt des weit transportieren aus dem Timbuktu.

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